Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, 1821 in Bad Zwischenahn bei Oldenburg geboren, und in seiner Heimat heute noch liebevoll "der alte Schüßler" genannt, war homöopathischer Arzt. Durch seine Beobachtungen am kranken Menschen, die Erfahrung in der Homöopathie und die zu seiner Zeit hochaktuelle Erforschung der menschlichen Zelle war es ihm möglich, jene 12 Mineralstoffverbindungen zu finden, die für den Organismus für einen ungestörten Betrieb unverzichtbar sind. Es sind dies die wesentlichen Zellnährstoffe, durch die es den einzelnen Zellen im Körper möglich wird, ihre Aufgaben im jeweiligen Zellverband optimal zu erfüllen.
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In den 1930er Jahren entdeckte der englische Arzt und Homöopath Dr. Edward Bach wild wachsende Pflanzen, die sich positiv auf emotional belastende Zustände, wie z.B. Angst oder Ungeduld, auswirken. Es gelang ihm, aus 37 Pflanzen und Quellwasser ein einfaches, sicheres und ganzheitliches System zu entwickeln, das leicht verständlich und nebenwirkungsfrei einsetzbar ist. Dr. Bach war überzeugt davon, dass jeder von uns selbst für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit verantwortlich ist. Auf sanfte Weise stellen die Bachblüten das innere Gleichgewicht wieder her.

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Die homöopathische Arzneimitteltherapie folgt dem Grundsatz "Similia similibus curentur" - "Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt". Dieses Ähnlichkeitsprinzip besagt, dass die Symptome des Patienten mit jenen Symptomen, die das entsprechende Arzneimittel beim Gesunden auslösen, identisch sein müssen. Das heißt, dass der Stoff jene Beschwerden, die er beim Gesunden auslöst, beim Kranken auch zu heilen vermag. Homöopathika werden als Einzelsubstanzen in Form von Globuli, Tropfen, Zäpfchen und Salben angewand. Es gibt auch Kombinationspräparate mit mehreren Inhaltsstoffen.

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