Die Ausgangsstoffe stammen meist aus dem Pflanzen-, aber auch aus dem Tier- und Mineralreich. Homöopathische Arzneimittel werden nach speziellen im Homöopathischen Arzneibuch festgelegten Verfahren durch stufen weises Verschütteln oder Verreiben hergestellt. Der entsprechende Buchstabe(Dezimalverdünnung, 1:10) oder C (Centesimalverdünnung 1:100) und eine nachfolgende Zahlgeben die Art und die Anzahl der Potenzierungsvorgänge an. Weitere Bezeichnungen wie LM, Q, K sind möglich und stehen wieder für eine spezielle Herstellung.
Homöopathische Arzneimittel gibt es als Globuli = Kügelchen, Tropfen, Pulver, Tabletten, Ampullen oder verarbeitet als Salben.

Die Grundstoffe stammen aus der Natur. Vor allem Pflanzen, aber auch tierische Produkte sowie Mineralien finden Verwendung. Diese Grundstoffe werden durch stufenweises Verdünnen (= Potenzieren) durch Verschüttelung bei Flüssigkeiten oder Verreibung bei festen Stoffen dynamisiert. Durch diesen Vorgang wird der Grundstoff in seiner Materie verändert, wodurch die Heilkräfte freigesetzt werden.
Homöopathische Arzneimittel werden in Form von Tabletten, Tropfen, Kügelchen und Pulvern eingenommen. Sie bekommen bei uns sowohl Fertigpräparate als auch individuelle, nach Ihren Wünschen angefertigte Mittel.

Jeder Stoff kann zum Homöopathikum werden. Voraussetzung ist die gründliche Arzneimittelprüfung, die immer an gesunden Personen in Doppelblindstudien durchgeführt wird. Um eine klare Aussage zu erreichen, weiß sowohl der Arzt als auch der Teilnehmer nicht, ob ein Placebo oder ein Arzneimittel verabreicht wird. Die auftretenden Veränderungen, die die Versuchspersonen zu Protokoll geben, werden ausgewertet und das Arzneimittel dann in Form eines Arzneimittelbildes beschrieben und veröffentlicht. Der homöopathische Arzt bestimmt durch den Vergleich dieses “Arzneimittelbildes” mit dem individuellen Krankheitsbild seines Patienten das speziell für diesen Einzelfall passende und daher auch individuelle Mittel. Dies erfordert langjährige Erfahrung, ein gutes Einfühlungsvermögen in de Patienten und profundes Wissen und vieles mehr.

Es werden nur sehr geringe Mengen des Arzneimittels verwendet, um den Menschen in seiner eigenen Selbstregulation zu stimulieren. Dort, wo es gesunde Anteile gibt, entsteht der Heilungsimpuls. Das zeigt somit auch die Grenzen auf. Ist etwas total zerstört oder die Funktion völlig erlahmt, kann keine Heilreaktion mehr angestoßen werden. Dann übernimmt die Homöopathie eine stützende und begleitende Aufgabe.

Das individuelle homöopathische Mittel kann nur gefunden werden, wenn die anstehenden Symptome in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden, der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele wahrgenommen wird. Der homöopathische Arzt berücksichtigt bei der Auswahl der Mittel die aktuellen Beschwerden, den Persönlichkeitstyp des Patienten und dessen individuelle Krankengeschichte. Daraus entwickelt der Arzt ein sogenanntes Einzelmittel. Ein und dieselbe Krankheit verlangt daher in Abhängigkeit zum Patienten auch unterschiedliche Arzneimittel.

Neben den homöopathischen Einzelmitteln gibt es eine große Anzahl an zusammengesetzten homöopathischen Mitteln für z.B. Schnupfen, Allergie, ... Die Zusammensetzung wird so gewählt, das verschiedene Einzelmittel mit gleicher Wirkungsrichtung kombiniert werden und sich ergänzen. Ein Komplexmittel kann daher bei verschiedenen Menschen entstandene Symptome abdecken. Die klassische Homöopathie verwendet aber fast ausschließlich Einzelmittel.

mindestens 1/4 Std. vor oder nach dem Essen entweder auf der Zunge zergehen lassen und über die gut durchblutete Mundschleimhaut einwirken lassen. Meiden Sie ätherische Öle, wie z.B. Pfefferminze und Kaffee.
Nähere Informationen erhalten Sie über Ihren Arzt oder ihren versierten Apotheker.

Bewahren Sie diese Arzneien sorgsam auf. Mikrowelle, Handy, Computer und andere Strahlungsquellen können die Qualität beeinträchtigen